Raiffeisen Fremdwährung bestellen: Kosten, Wechselkurse & Alternativen im Test 2026

André Kern
Philipp Spitzenpfeil
Zuletzt geupdatet
25. März 2026

Fremdwährungen lassen sich bei Raiffeisen direkt bestellen, entweder online oder in der Filiale.

Der Komfort hat allerdings seinen Preis: Beim Umtausch von 1.000 CHF in US-Dollar liegt der effektive Verlust durch den Wechselkurs bei etwa 50 CHF. Mit digitalen Alternativen wie Wise oder Revolut lässt sich dieser Betrag meist deutlich reduzieren.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Bestellwege: Online über E-Banking am schnellsten, alternativ per Telefon oder direkt am Bankschalter.
  • Wechselkurskosten: Raiffeisen nutzt eigenen Notenkurs (mit Marge) anstelle des günstigeren Devisenmittelkurses.
  • Wise und Co: Spezialisierte Anbieter (Wise, Revolut) meist günstiger durch Nutzung des Devisenmittelkurses. Bei 1.000 CHF Einsparung von 30 bis 50 CHF möglich.
  • Limits: Über 100 Währungen verfügbar. Mindestbestellwert 100 CHF, Online-Limit 5.000 CHF pro Auftrag.
  • Lieferzeit: Standardmäßig zwei Bankwerktage (Bestellung werktags bis 10:00 Uhr). Exotische Währungen benötigen extra Vorlauf.

So funktioniert die Fremdwährungsbestellung bei Raiffeisen

Die Raiffeisenbank ermöglicht es dir, Fremdwährungen online zu bestellen. Voraussetzung ist ein Konto bei Raiffeisen mit E-Banking-Zugang.

Alternativ kannst du die Bestellung auch telefonisch oder direkt am Bankschalter aufgeben, doch dazu später mehr. Zunächst der praxisorientierte Blick auf das Online-Banking, denn dort geht es am schnellsten und einfachsten.

Schritt-für-Schritt Anleitung für Online-Banking

Das Ganze läuft im Grunde nach einem einfachen Prinzip. Dennoch muss man ein paar Schritte beachten:

  1. Einloggen ins E-Banking: Melde dich mit deinen Zugangsdaten im Raiffeisen E-Banking an. Dort findest du den Menüpunkt „Zahlungen“. Darunter befindet sich auch der Bereich „Bargeld-Bestellungen“.
  2. Währung auswählen: Wähle im Bestellformular die gewünschte Fremdwährung aus. Raiffeisen bietet hier eine große Auswahl an, mehr als 100 Währungen stehen zur Verfügung.
  3. Betrag wählen: Gib den Betrag ein, meist zwischen 100 und 5.000 CHF, den du in dieser Währung haben möchtest, oder alternativ den CHF-Betrag, den du ausgeben willst. Das System rechnet den Gegenwert für dich um.
  4. Stückelung festlegen: Entscheide, in welcher Notenstückelung du das Geld erhalten möchtest. Gerade bei größeren Summen kann es sinnvoll sein, eine Mischung aus kleineren und größeren Scheinen zu wählen.
  5. Bestellung absenden: Ihre Franken werden nun zum aktuellen Raiffeisen-Notenkurs (dazu gleich mehr) in die Zielwährung umgerechnet.
💡 Gut zu wissen

Nach dem Absenden erhältst du eine Bestätigung. Bestellungen, die werktags bis 10:00 Uhr eingehen, liefert Raiffeisen in der Regel innerhalb von zwei Bankwerktagen aus. Bestellst du nach 10 Uhr, verschiebt sich der Versand um einen Tag. An Wochenenden erfolgt keine Auslieferung.

Alternative Bestellwege: Telefon und Schalter

Wenn du keinen Online-Banking-Zugang hast oder kurzfristig Fremdwährungen benötigst, kannst du auch andere Wege nutzen.

  • Telefonische Bestellung: Viele Raiffeisenbanken ermöglichen Fremdwährungsbestellungen per Telefon. Du findest die passende Telefonnummer deiner Filiale online. Die Hotlines sind meist werktags erreichbar. Am Telefon gibst du Währung und Betrag an, ähnlich wie im E-Banking. Halte deine Kontodaten bereit, damit die Abbuchung veranlasst werden kann. Beachte, dass manche Filialen dich an deine lokale Geschäftsstelle verweisen.

  • Bestellung am Schalter: Du kannst Fremdwährungen auch direkt in der Filiale bestellen oder, bei gängigen Währungen wie Euro oder US-Dollar, teilweise sofort umtauschen. Andere Währungen werden bestellt und sind meist nach ein bis zwei Tagen abholbereit. Nimm deinen Ausweis mit, insbesondere bei größeren Beträgen oder wenn du kein Kunde bist. Für Nichtkunden können zusätzliche Gebühren anfallen.

Verfügbare Währungen und Bestelllimits

Über 100 Fremdwährungen sind verfügbar, von EUR (Euro), USD (US-Dollar), GBP (Britisches Pfund), JPY (Japanischer Yen) bis hin zu exotischeren Währungen wie thailändischer Baht, südafrikanischer Rand oder mexikanischer Peso.

Jedoch empfiehlt es sich, exotische Währungen einige Tage extra Vorlauf einzuplanen.

Bei der Bestellung gelten Mindest- und Höchstbeträge

Der Mindestbestellwert liegt bei 100 CHF bzw. dem entsprechenden Gegenwert in der Fremdwährung. Kleine Beträge sind nicht lieferbar, da der Aufwand sonst zu hoch wäre. Ein praktisches Beispiel: Für 100 CHF bekommst du etwa 92 EUR (je nach Kurs). Beträge darunter kannst du meist am Schalter direkt wechseln, aber für den Lieferservice müssen es mindestens 100 CHF sein.

Das Maximallimit pro Online-Bestellung liegt bei 5.000 CHF

Bis zu dieser Summe sendet Raiffeisen dir das Geld nach Hause. Beträge über 2.000 CHF werden aus Sicherheitsgründen als Einschreiben verschickt, damit die Übergabe nachverfolgt werden kann. Möchtest du mehr als 5.000 CHF in Fremdwährung beziehen, ist dies ebenfalls möglich, jedoch nicht per Post in einer Sendung. In solchen Fällen kannst du es in mehrere Bestellungen aufteilen. Ab einer gewissen Höhe (z.B. fünfstellige Beträge) wird die Abwicklung individuell vereinbart.

Denke daran: An Raiffeisen-Bancomaten in der Schweiz sind standardmäßig nur CHF und EUR verfügbar. Für andere Währungen führt kein Weg am Vorbestellen vorbei.

Denke daran: An Raiffeisen-Bancomaten in der Schweiz sind standardmäßig nur CHF und EUR verfügbar. Für andere Währungen führt kein Weg am Vorbestellen vorbei.

Raiffeisen Wechselkurse: Die versteckten Kosten enthüllt

Bis hierhin klingt der Service von Raiffeisen sehr komfortabel. Doch was kostet der Spaß wirklich? Auf den ersten Blick wirbt die Bank damit, dass die Bestellung kostenlos ist (kein Porto, keine Kommission)

Stimmt, explizite Gebühren werden kaum erhoben. Aber der Wechselkurs ist der Knackpunkt!

Hier verdient die Bank mit, und zwar oft ordentlich. In diesem Abschnitt blicken wir in die Wechselkursgestaltung und zeigen, weshalb dieser Dienst durchaus teuer werden kann.

Notenkurs vs. Devisenmittelkurs: Der entscheidende Unterschied

Um zu zeigen, weshalb der Wechsel von Währungen bei Banken durchaus teuer werden kann, müssen wir folgende Unterscheidung verstehen:

Der Notenkurs der Raiffeisen

Es handelt sich hierbei um den Kurs, zu dem die Bank dir Bargeld (Noten) in fremder Währung verkauft.

Wichtig zu wissen: Dieser Notenkurs liegt immer über dem internationalen Devisenmarkt-Kurs. Denn die Bank schlägt eine Marge auf, um ihre Kosten und einen Gewinn abzudecken. Schließlich muss sie das Bargeld beschaffen, sicher lagern und transportieren. Zudem besteht ein gewisses Wechselkursrisiko für die Bank, wenn sie Währungen auf Vorrat hält. All das fließt in den Aufschlag ein.

Der tatsächliche Devisenmittelkurs ist günstiger

Das ist der „faire“ Marktkurs ohne Aufschläge, praktisch der aktuelle Währungskurs ohne Aufschlag. Dieser Mittelkurs liegt genau in der Mitte zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs am Markt.

⚠️ Wichtig zu wissen

Keine Bank wird dir genau diesen Kurs geben, denn jede Institution packt ihre Marge drauf. Aber moderne Anbieter wie Wise orientieren sich am Mittelkurs und berechnen stattdessen separat eine kleine Gebühr, was für Kunden transparenter ist. Raiffeisen hingegen versteckt die Gebühr im schlechteren Kurs.

Wo bekommt man mehr für sein Geld?

Schauen wir uns konkrete Zahlen an, um den Unterschied greifbar zu machen. Die folgende Tabelle vergleicht den Raiffeisen-Notenkurs (Bank verkauft Fremdwährung) mit dem Devisenmittelkurs, den beispielsweise Wise als internationaler Zahlungsdienstleister anbietet.

WährungRaiffeisen Kurs bei 1 CHFDevisenmittelkurs (Wise) bei 1 CHFVorteil in %
EUR1.0599 EUR1,0949 EURWise +3,20 %
USD1.2306 USD1,2944 USDWise +4,93 %
GBP0.8968 GBP0,9569 GBPWise +6,28 %
JPY183.5536 JPY200,084 JPYWise +8,26 %
AUD1.67561,8287 AUDWise +8,37 %

Man erkennt: Je exotischer die Währung, desto höher ist typischerweise der Aufschlag. So sieht man auch, dass man hier durchaus bis zu 3 - 9 % seines Geldes verlieren kann.

Gerade deshalb sind spezialisierte Dienstleister wie Wise mit ihren Mulitwährungskonten (man kann Geld in verschiedenen Währungen halten) und günstige Wechselkurse immer beliebter. Man spart Geld! Rechnen wir die Gesamtkosten einmal nach:

Gehe zu Wise

Intransparente Gebühren und Gesamtkosten

Neben dem Wechselkurs gibt es bei der Raiffeisen-Fremdwährungsbestellung nur wenige offene Gebühren, doch diese sollten wir der Vollständigkeit halber erwähnen. Die Bestellung selbst ist kostenlos. Bestellt man Schweizer Franken, muss man jedoch 10 CHF Lieferkosten bezahlen.

Schauen wir uns ein paar praxisnahe Beispiele an, um ein Gefühl für die Gesamtkosten zu bekommen:

  • Bei 500 CHF in EUR bekommst du bei der Raiffeisen 529 EUR, bei Wise hingegen 544,79 EUR. Was ca. 15 Euro weniger ist. Wise hat hier einen Vorteil von 2,90 %
  • Bei 1.000 CHF in USD erhält man bei Raiffeisen 1.230 USD. Bei Wise bekommst du 1.288,71 eine Differenz von etwa 58 USD. Wise hat hier einen Vorteil von rund 4,6 %.

Beispielrechnung: Was du wirklich zahlst

Um all das greifbar zu machen, vergleichen wir abschließend in diesem Kapitel einen konkreten Fall: 500 CHF in US-Dollar bestellen, einmal über Raiffeisen und einmal über Wise als Alternative. Die folgende Tabelle stellt die Kostenpunkte nebeneinander:

RaiffeisenWise
Wechselkurs1.2306 USD1,2944 USD
Erhaltene USD615.3846 USD643,19 USD
Bestellgebührkeine3,10 CHF
Wechselgebührbis zu 3 %Keine
Lieferzeit2 Tage WartezeitSofort = An ATM vor Ort abheben
Echte-/Gesamtkostenca. 31,82 CHFca. 3,10 CHF

Smarte Alternativen: Wie du beim Geldwechsel sparen kannst

Wie du erkennst, muss man heutzutage Fremdwährungen nicht mehr zwangsläufig bei der Hausbank in bar kaufen.

Denn es gibt Fintech-Lösungen und digitale Konten, mit denen man Währungen zum Mittelkurs tauschen und weltweit günstig bezahlen kann.

Zwei prominente Beispiele, die sich in der Schweiz großer Beliebtheit erfreuen, sind Wise und Revolut. Schauen wir uns an, was diese bieten und wie sie sich von der klassischen Bargeldbestellung unterscheiden.

Wise Multiwährungskonto: Die moderne Lösung

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Wise betreut inzwischen 16 Millionen Kunden und wickelte zuletzt ein grenzüberschreitendes Zahlungsvolumen von 118,8 Milliarden GBP ab. 60% der Überweisungen erfolgen sofort, 80% erreichen den Empfänger innerhalb von 24 Stunden.

  1. Niedrige transparente Gebühren:  Statt über den Wechselkurs verdient Wise über eine offen ausgewiesene Umtauschgebühr. Diese beginnt ab 0,23% und wird vor jeder Transaktion klar angezeigt. Du siehst also vor dem Abschluss exakt, welcher Betrag berechnet wird. Keine nachträglichen Überraschungen.

  2. Multi-Währungs-Funktion: Mit dem Konto kannst du Geld in 40+ Währungen halten. Überweisungen sind in 40+ Währungen möglich, Geld empfangen kannst du in 20+ Währungen. Zudem stehen lokale Kontodaten in 8+ Währungen zur Verfügung.

  3. Einfache Kontoeröffnung: Das Wise-Konto kannst du als Schweizer Resident online in wenigen Minuten eröffnen.

  4. Globale Einsatzmöglichkeiten: Mit der Wise-Debitkarte zahlst du in 150+ Ländern weltweit direkt in der jeweiligen Landeswährung. Die Karte kostet einmalig 8 CHF. Für Bargeldabhebungen gilt ein monatliches Freikontingent von 200 CHF. Bei höheren Beträgen fällt eine variable Gebühr von 1,75% sowie gegebenenfalls eine feste Gebühr von 0,50 CHF an.

  5. Echtzeit-Transparenz: In der Wise-App oder Weboberfläche siehst Du jederzeit den aktuellen Wechselkurs und kannst in Echtzeit umrechnen.

    Gehe zu Wise

Revolut: Online-Konto mit Extra-Features

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Ein weiterer bekannter Anbieter ist Revolut. Das Unternehmen startete in Großbritannien und hat sich auch in der Schweiz stark etabliert. Rund eine Million Schweizer nutzen die App. Das Grundprinzip ähnelt Wise.

  • Gebührenmodell: Im kostenlosen Standard-Tarif kannst du werktags bis zu 1.250 CHF pro Monat ohne zusätzliche Wechselgebühr tauschen. Am Wochenende fällt auf Umrechnungen ein Aufschlag von 1 % an. Überschreitest du die 1.250 CHF pro Monat, werden etwa 0,5 % bis 1 % Gebühr berechnet. Wenn du die Limits kennst, bleibt der Tausch meist günstig.

  • Premium-Modelle: Mit kostenpflichtigen Plänen wie Premium oder Metal entfallen die Limits oder Zuschläge. Dafür zahlst du eine monatliche Gebühr. Das lohnt sich vor allem bei regelmäßig hohen Wechselbeträgen.

  • ATM-Abhebungen: Im Standard-Tarif kannst du bis zu 200 CHF pro Monat oder fünf Abhebungen kostenlos tätigen. Danach werden 2 % Gebühr fällig, mindestens 1 CHF.

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6 Praktische Tipps für den optimalen Fremdwährungsumtausch

Zum Abschluss ein paar Tipps aus der Praxis, damit du stets optimal aufgestellt bist:

  1. Rechtzeitig planen: Bestelle Fremdwährungen nicht auf den letzten Drücker. Kalkuliere mindestens 2–3 Banktage vor Abreise ein, damit die Lieferung sicher ankommt. Bei exotischen Währungen frag lieber eine Woche vorher an.

  2. Wechselkurse beobachten: Wenn dein Reisedatum flexibel ist oder du lange im Voraus planst, beobachte den Kursverlauf der Zielwährung. Manchmal schwankt der Kurs um einige Prozent; es kann sich lohnen, bei einem für dich günstigen Kurs schon früher Geld zu wechseln (z.B. via Wise konvertieren und parken).

  3. Nicht zu viel Bargeld mitnehmen: Sofern im Reiseland Karten akzeptiert werden, solltest du nur einen Teil als Bargeld mitführen (für Trinkgelder, Märkte, Taxis etc.). Größere Summen Bargeld bedeuten Sicherheitsrisiko (Diebstahl/Verlust) und Stress beim Deklarieren.

  4. Bargeld sicher verstauen: Was du an Bargeld mitnimmst, gehört ins Handgepäck (nie in aufgegebenes Gepäck) und vor Ort ins Hotel-Safe oder verteilt an sicheren Stellen am Körper.

  5. Notfall-Reserve: Habe einen finanziellen Plan B. Das kann eine Kreditkarte für Notfälle sein, eine zweite Debitkarte (z.B. von Wise/Revolut) oder etwas USD/EUR in bar als universelle Reserve.

  6. Grenzwerte beachten: Reist du mit sehr viel Bargeld (egal welcher Währung), bedenke die Deklarationspflichten am Zoll. Innerhalb der EU etwa sind Beträge ab 10.000 EUR meldepflichtig, in der Schweiz ebenso ab 10.000 CHF bzw. Gegenwert.

Fazit: Lohnt es sich, bei der Raiffeisen Fremdwährung zu bestellen?

Der Fremdwährungsservice der Raiffeisen ist bequem, aber selten der günstigste Weg. Die Lieferung nach Hause in ein bis zwei Tagen ohne Versandkosten ist ein Plus. Du bezahlst allerdings einen Aufschlag für diesen Service.

Sobald es um größere Summen oder häufige Reisen geht, werden Alternativen wirtschaftlich interessanter.

Mit Anbietern wie Wise oder Revolut kannst du typischerweise drei bis fünf Prozent sparen, bei exotischen Währungen teilweise mehr. Bei 1.000 CHF Gegenwert können das 30 bis 50 CHF Unterschied sein.

Du musst zudem nicht im Voraus exakt planen, wie viel Bargeld du benötigst, und du läufst nicht Gefahr, überschüssige Fremdwährung wieder zurücktauschen zu müssen. Du hältst dein Geld digital und hebst bei Bedarf ab. Deshalb zeigen unsere Empfehlungen aktuell Richtung Wise oder Revolut.

Sparen mit WiseSparen mit Revolut

Häufige Fragen zur Raiffeisen Fremdwährungsbestellung

Welche Fremdwährungen kann ich bei Raiffeisen bestellen?

Du kannst über 100 Fremdwährungen bestellen, darunter alle gängigen Reise- und Handelswährungen sowie viele exotischere Optionen; nur sehr seltene oder sanktionierte Währungen können ausgeschlossen sein. Eine vollständige Liste erhältst du online oder bei deiner Filiale.

Wie lange dauert die Lieferung der bestellten Fremdwährung?

In der Regel ein bis zwei Werktage, oft sogar schneller bei gängigen Währungen. Wochenenden und Feiertage verlängern die Zustellung entsprechend.

Gibt es einen Mindest- oder Maximalbetrag für Bestellungen?

Der Mindestbetrag liegt bei 100 CHF, online kannst du bis zu 5.000 CHF pro Auftrag bestellen. Höhere Summen müssen in der Regel direkt mit deiner Filiale abgestimmt werden.

Wie funktioniert die Rückgabe von überschüssigem Fremdwährungsgeld?

Scheine kannst du bei vielen Raiffeisenbanken wieder in CHF zurücktauschen, allerdings zum Ankaufs­kurs mit Marge; Münzen werden nicht angenommen. Alternativ kannst du gängige Währungen wie Euro für die nächste Reise aufbewahren.